Karin Hartmann

Die positive Auswirkung des Fastens auf die Gesundheit ist seit jeher bekannt. So haben sich die verschiedensten Fastenarten entwickelt wie z.B. Wasserfasten, Nulldiät, Teefasten, Schleimfasten, Rohsäftefasten, Molkefasten etc. Auch F.X. Mayr, die Schroth-Kur oder die moderne Paleo-Diät sind Vielen ein Begriff. Seit 2016 die heilsame Wirkung des Fastens wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte (Autophagie), sind auch „Intervallfasten“ bzw. „8/16 Fasten“ in aller Munde.

Die Österreichische Gesellschaft für Gesundheitsförderung (ggf) empfiehlt das Heilfasten nach Dr. Buchinger als die geeignetste Form für ein selbstständiges, präventives Fasten. 1975 propagierte Dr. Lützner diese Fasten-Methode als „Fasten für Gesunde“ zur Gesundheitsvorsorge und 1998 brachte Waltraud Bittner (Gründerin der ggf) dieses Konzept nach Österreich.

Ich persönlich praktiziere „Fasten für Gesunde“ seit 2002 und habe 2018 das Basenfasten als erfolgreiche Altnernative entdeckt. In meinen Fastenwochen werden daher diese beiden Methoden angewandt.


„Fasten für Gesunde“ nach
Dr. Buchinger / Dr. Lützner


Basenfasten

Bei dieser altbewährten „Königsdisziplin des Fastens“, auch „Heilfasten“ genannt, wird zur Gänze auf feste Nahrung verzichtet. Die Fastenverpflegung besteht aus Kräutertees, klarer Gemüsebrühe, verdünnten Obst- und Gemüsesäften sowie ausreichend Wasser. Für Jeden der sich gesund und leistungsfähig fühlt und bereit ist, Verzicht zu üben, ist dies die effektivste Gesundheitsvorsorge mit dem stärksten Impuls zur Verhaltensänderung.

Bei dieser sanften Alternative zum Heilfasten stehen ausschließlich basische Lebensmittel (Obst, Gemüse, Keimlinge, Kräuter) sowie ausreichend Wasser und basische Getränke auf dem Speiseplan. Der Körper wird entlastet und der Säure-Basen-Haushalt kommt wieder ins Gleichgewicht. Eine Basenfasten-Kur ist der perfekte Einstieg in eine gesündere Ernährung und prinzipiell für jeden Menschen geeignet.