Karin Hartmann

Im Rahmen meiner Fastenwochen werden die Grundlagen dieser meditativen Bewegungsform weitergegeben.

WYDA Mental- und Körpertraining

Wyda, das „Yoga der Kelten“, bringt Energie, Beweglichkeit und innere Zentriertheit. Dieses körperliche und spirituelle Übungssystem wurde von den Druiden, den „Eichen-Weisen“ praktiziert, die als Priester, Heiler, Seher, Sternkundige und Barden die geistigen und kulturellen Führer der Kelten waren.

Die Druiden wurden im Gegensatz zur Normalbevölkerung meist sehr alt und das bei guter Gesundheit. Zu einem guten Teil führt man dies heute auf die Bewegungs- und Meditationsübungen zurück, mit deren Hilfe die Druiden „durch den Schleier gingen“, wie sich „Wyda“ übersetzen lässt. Sich in einen anderen Bewusstseinszustand zu versetzen war notwendig, um mit den Wesenheiten der Anderswelt in Kontakt zu treten – Gottheiten, Ahnen, Pflanzengeister.

So wie die Chinesen Qi Gong und die Inder Yoga praktizieren, so lehrt Wyda heute in der TEM, der Traditionellen Europäischen Medizin, den Geist zu beruhigen, schult die Wahrnehmung und Konzentration, löst Blockaden und harmonisiert den Energiefluss.

Wyda ist Achtsamkeit, Erkenntnis und Freude

Die sanften Übungen sind getragen durch Achtsamkeit und führen zu Erkenntnis und Freude.  Die Kelten glaubten an die Einheit des Menschen mit der Natur. Bei Wyda geht es um die Nutzung dieser Einheit und darum, den natürlichen Energiefluss zu stärken und zu harmonisieren.

Die Übungen geben uns ein Handwerkszeug mit auf den Weg einer selbstverantwortlichen Gesundheitsvorsorge. Wer sich dafür entscheidet wird auf Dauer zu mehr Gleichgewicht, Zufriedenheit, Gesundheit, Gelassenheit, Offenheit und entspanntem Umgang mit sich selbst und anderen finden.

2019 habe ich im 1. TEM Zentrum in Bad Kreuzen die Wyda-Trainer-Ausbildung absolviert und freue mich nun, diese wunderbare, meditative Bewegungsform unserer Vorfahren weiterzugeben.

mehr zu Wyda: