Die letzten Monate waren sehr arbeits-, und erkenntnisreich und haben mich einen ehrlichen Blick auf mein Business werfen lassen. Ein kleines privates Missgeschick war der Grund dafür, mein Herzensbusiness ganz unverblümt aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten. Und dabei war mir ganz plötzlich die Freude vergangen, an dem was ich doch so sehr liebe! Das Gute ist: Ich habe mein Krönchen gerichtet 👑 und marschiere in der Zwischenzeit wieder kraftvoll weiter.
Wenn du schon immer hinter die Kulissen einer Selbständigen blicken wolltest, wartet hier ein ganz besonderer Leckerbissen auf dich.
Als Einzelunternehmerin die der Kleinunternehmerregelung unterliegt, teile ich hier nicht nur meine Erkenntnisse, sondern auch meine Zahlen absolut ehrlich und unverfälscht.
Meine Veranstaltungen
Im ersten Halbjahr 2026 habe ich 73 Menschen in 10 Gruppen durch ihr Fastenerlebnis begleitet:
- Klosterfasten zu Silvester in Salzburg – 27.12.-3.1.2026 – 7 Teilnehmende
- Klosterfasten in Salzburg – 17.-24.1.2026 – 5 Teilnehmende
- Fasten in Rust am Neusiedlersee – 6.-13.3.2026 – 9 Teilnehmende
- Fasten & Yoga Retreat in der Südsteiermark – 15.-22.3.2026 – 10 Teilnehmende
- Fasten in Rust am Neusiedlersee – 28.3.-4.4.2026 – 5 Teilnehmende
- FASTEN rund um den Neusiedlersee – 120 km in 7 Tagen – 12.-18.4.2026 – 9 Teilnehmende
- FASTEN rund um den Neusiedlersee – 120 km in 7 Tagen – 26.4.-2.5.2026 – 9 Teilnehmende
- FASTENradeln rund um den Neusiedlersee – 120 km in 3 Tagen – 10.-16.5.2026 – 2 Teilnehmende
- Basenfasten am Hügellandhof – 17.-21.6.2026 – adoptierte Gruppe, 9 Teilnehmende
- Basenfasten mit Yoga am Hügellandhof – 21.-28.6.2026 – 8 Teilnehmende
Trommeln, XINDA und mehr….
- Für meinen Trommelclub 2026 konnte ich 9 Mitglieder gewinnen, davon 5 große Mitgliedschaften.
- Trommelworkshop in Neusiedl am 19.4.2026
- Bei meiner kostenlosen XINDA Online-Challenge von 2.-6. Jänner 2026 haben 90 Personen mitgemacht.
- 1 x XINDA Du & Ich Einzelsitzung am 28.1.2026
- Referentin für Teekräuter an der ggf Fastenakademie am 20.4.2026
Mein Umsatz
Für alle oben aufgezählten Leistungen konnte von ich 1.1. bis 30.6.2026 einen Gesamtumsatz von € 20.590,34 erzielen.
Dem gegenübergestellt sind meine Ausgaben von € 10.111,15.
Reisekosten und Sozialversicherung sind hier schon berücksichtigt, aber sonst sind keine großartigen Ausgaben oder großartige Investitionen dabei.
Bleibt ein Gewinn von € 10.479,19 für 6 Monate voller Einsatz. Steuern würden hier noch zum Abzug kommen.
Meine finanzielle Erkenntnis
Selbst wenn ich dieses Arbeitspensum auch im zweiten Halbjahr genau so durchziehen würde (was durchaus nicht der Plan war), könnte ich mit meinem derzeitigen Angebot einen Gewinn von ca. € 20.000,- erzielen. Die Sozialversicherungsbeiträge wären dann aber höher, und auch die Steuer käme weg. Blieben also max. € 15.000,- netto übrig. Diese € 15.000,- auf 14 Monatsgehälter einer Angestellten aufgeteilt, würde einen monatlichen Verdienst von € 1.070,- ergeben. Ooops! 🙈 Wer würde für so wenig Geld so viel arbeiten? Noch dazu auch an Wochenenden, Feiertagen und im Urlaub? Denn hinter meinen Veranstaltungen stecken natürlich jede Menge Planung, Organisation, Bewerbung, Verwaltungsaufwand, Weiterbildung usw. Selbst wenn ich nach außen hin gerade „nichts tue“, bin ich rund um die Uhr mit meinem Business beschäftigt. Sehr viel Arbeit, wenig Lohn, wer will das schon? 🤔
Die Krise und ihr Auslöser
Zwischen meinen beiden Fastenwanderungen gab es beim Ausparken einen kleinen Zusammenstoß, der mich € 1.000,- kostete. So ein kleines Missgeschick ist natürlich ärgerlich, aber normalerweise doch kein Drama. Es kamen keine Personen zu schaden, und die Stoßstange war schnell repariert. Trotzdem war es der Auslöser für eine ganz dicke, fette Krise. „Für diese € 1.000,- muss ich zwei Monate arbeiten“, kam es mir ganz plötzlich in denn Sinn. Noch nie hatte ich in solchen Zahlen gedacht. Schließlich komme ich doch mit meinen € 500,- monatlich gut aus und brauche nicht mehr. Stimmt ja auch, aber nur hab ich halt nichts mehr auf der hohen Kante, und das schmerzte meinem Ego ganz ungeheuerlich.
Ich fing also zu rechnen an, steigerte mich rein, und kam zu der Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich sah gar keine andere Lösung, als die Selbstständigkeit aufzugeben, und mir mit einer Anstellung ein gerechtes und regelmäßiges Einkommen zu sichern. Sogar mein Pensionskonto war mir plötzlich wichtig. Noch am selben Tag verschickte ich meine ersten Bewerbungen. Natürlich wollte ich am liebsten im Fasten- und Gesundheitsbereich tätig sein, aber mangels an Möglichkeiten versuchte ich mein Glück auch in allen erdenklichen Sparten: Büro, Kreativ Agentur, Autoüberstellung, Zugbegleiterin bei der ÖBB, Soziale Hilfskraft, Verkauf…. eigentlich war es mir fast schon egal, in welchem Bereich ich eine Anstellung fand. Weniger als jetzt konnte ich sowieso nirgends verdienen. (Selbstmitleid lässt grüßen) Vor allem wollte ich aber herausfinden, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für eine 55jährige überhaupt stehen. Denn beim AMS habe ich darüber keine Auskunft bekommen. Dafür hätte ich nämlich im menschenleeren Amt einen Termin gebraucht, oder mich arbeitslos melden müssen. Zweiteres liegt mir sowieso fern, weil ich doch eher das Bedürfnis hatte, nochmals neu durchzustarten, als mich auf die faule Haut zu legen.
Mein Entschluss stand also fest. In dreieinhalb Wochen hatte ich 15 Bewerbungen verschickt. Gedanklich habe ich schon meinen Arbeitsraum zu Hause leer geräumt und Platz für mehr Gemütlichkeit geschaffen. Schließlich würde ich ja ab jetzt meine Abende nicht mehr vor dem Computer verbringen. Die Fastenwanderung im Herbst habe ich abgesagt, alles andere wollte ich noch bis Jahresende durchziehen. Anfangs war es ein befreiendes Gefühl, das aber ganz langsam der Wehmut wich. Mein gesamtes, wertvolles Wissen einfach so verpuffen lassen? War es das wirklich was ich wollte? Für irgendwen, irgendetwas arbeiten? 🤔 Die Vorstellung fühlte sich trotz finanzieller Vorteile von Tag zu Tag weniger gut an. So fand ich es eher amüsant, als ich eine Absage nach der anderen einheimste. Mich wollte keiner? Eine klare Fügung des Schicksals. Es war mir wohl einfach bestimmt, auf meinem selbst auserwählten, mit viel Liebe gepflasterten, Weg zu bleiben.
Die Krise startete mit dem Tag meines Auspark-Hoppalas am 22. April und dauerte fast 4 Wochen an. In dieser Zeit kamen nicht nur die ersten Stellenabsagen, sondern auch langsam wieder meine Motivation zurück.
Die Krise wird zum Neubeginn
Genau als ich am Entschlossensten war, einen neuen Weg einzuschlagen, taten sich plötzlich neue Möglichkeiten auf. Endlich wurde ich eingeladen, im Kloster Pernegg Fastenkurse abzuhalten. Das wollte ich schon so lange! Ich liebe diesen Platz dort und bin fasziniert von der Stille, den fernsehlosen und WLAN-freien Zimmern, und der perfekten Organisation. Diese Möglichkeit konnte ich also wirklich nicht sausen lassen.
Eine weitere Möglichkeit kam aus dem Südburgenland: „Karin, möchtest du 2028 vielleicht mehr Fastenwochen am Hügellandhof abhalten?“. Das freute mich natürlich sehr und konnte ich ebenfalls nicht abschlagen.
Außerdem hatte ich ja eine ganz neue Fastenlocation am Neusiedlersee geplant, und ich freute mich schon so sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Hotel Nationalpark in Illmitz.
Und da fiel mir ein, am Neuen Strand in Breitenbrunn eröffneten ja heuer endlich die schönen Guesthouses. Da könnte ich doch Esterhazy als starken Partner gewinnen und gemeinsam Gesundheitsseminare am See anbieten, direkt vor meiner Haustür sozusagen.
Und schwupps, hatte ich gar keine Zeit mehr, irgendwo angestellt zu sein. Nach einem sehr anstrengenden Frühjahr kehrte meine Unternehmens-Energie wieder zurück. Ich hörte auf, mich nach Jobs umzusehen und überlegte mir stattdessen verschiedene Möglichkeiten, mein eigenes Business zu optimieren.
Was hat mich diese Krise gelehrt?
- 10 Fastengruppen innerhalb von 6 Monaten, sind mir zuviel, vor allem, wenn 5 davon sehr geballt innerhalb von 2 Monaten stattfinden.
- 2 Fastenwanderungen á 120 km innerhalb von 3 Wochen sind mir einfach zu anstrengend, sowohl körperlich als auch organisatorisch.
- Auch wenn Geld für mich nicht Priorität hat, ist ein mir ein halbwegs vernünftiges Einkommen wichtig, um nicht aus dem inneren Gleichgewicht zu geraten.
Wie wirken sich meine Erkenntnisse auf meine Geschäftsstrategie aus?
- Ich plane keinesfalls mehr als 12 Fastenwochen jährlich und verteile diese bestmöglichst auf 11 Monate.
- Zwischen den Fastenwochen nehme ich mir Zeit für meine XINDA Du & Ich Einzelsettings.
- Der Gesundheits-Boost am Neuen Strand ist ein zusätzliches neues Format mit Potenzial.
- Neue XINDA Online-Produkte werden entstehen, und mir sicherlich ein kleines Zusatzeinkommen einbringen.
- Von Veranstaltungen wo der Energieausgleich* nicht passt, werde ich mich verabschieden, auch wenn sie mir noch so sehr am Herzen liegen.
- Meine Fastenwanderungen rund um den Neusiedlersee sind daher für 2027 auf Eis gelegt.
- Auch eine für 2027 geplante „Low Budget Fastenwoche“ wird es nicht geben.
- Verkauf von sinnvollen Produkten (z.B. NEM) habe ich mir auch überlegt, falls sich etwas ergibt, das ich mit gutem Gewissen und erfolgreicher Selbsttestung empfehlen kann.
- Es wäre schön, wenn ich es doch noch irgendwie schaffe, ab 2027 meinem Jahresumsatzziel von € 50.000,- näher zu kommen.
- Für Ideen und Vorschläge aus den Reihen meiner Kunden, Leser und Geschäftspartner wäre ich sehr dankbar.
- Vielleicht bist ja auch du schon in derselben Situation festgesteckt und möchtest deine Erfolgs-Strategie mit mir teilen?
*Energieausgleich & Erkenntnis
Energieausgleich – Dieses Wort fand ich immer so komisch, wenn ich es in verschiedenen Ausschreibungen statt dem Wort „Preis“ oder „Kostenbeitrag“ gesehen habe. Erst jetzt weiß ich, was damit gemeint ist. Die Bezahlung ist viel mehr als ein Euro-Betrag. Sie ist die Gegenleistung dafür, was ich mit großem Einsatz gebe. Sie spiegelt ein wenig die Qualität meiner Leistung wider. So empfinde ich es heute. Das Geben und Nehmen muss im Gleichgewicht sein, sonnst kippt die Waage und die Freude rutscht runter. ⚖️ Das Gute ist: Ich kann meine Preise selbst bestimmen, und sie der Qualität meiner Leistung so anpassen.
Ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis = Energieausgleich. Coole Erkenntnis, oder? 🤩 Aber wie jede Erkenntnis musste auch diese von Innen kommen. Viele gutgemeinte Ratschläge in den letzten Jahren („Karin, du bist viel zu günstig“) haben mir aber immer den Rücken gestärkt und meinen Erkenntnis-Prozess vorangetrieben. Vielen Dank, ihr Lieben! 💕
Was ist für mich ganz persönlich am Wichtigsten?
- Ich möchte gesund bleiben!
Und das gelingt mir am besten wenn ich rundum glücklich bin!
Und was macht mich glücklich?- Ich möchte nicht so oft von meinem Mann getrennt sein.
- Ich möchte für meine Familie dasein können…. als Mutter, Hunde-Oma, und Tochter.
- Ich möchte meinen Lebensunterhalt mit einer sinnvollen Arbeit verdienen, bei der ich mein Wissen weitergeben, und mich frei entfalten kann.
- Ich möchte dieses Leben genießen und unglaublich viel Lebensfreude verbreiten! …. auf dass wir alle gemeinsam gesund alt werden können!
- Denn wie wir alle wissen: Gesundheit ist das größte Gut!
Meine beruflichen Projekte für das Halbjahr 2026
- Im Juli und August werde ich meine Ernährungstrainer-Ausbildung erfolgreich zu Ende bringen. Einige Module muss ich noch lernen, und auch meine Diplomarbeit, die zweite Zwischenprüfung sowie die Diplomprüfung sind noch ausständig.
- In der zweiten Juli-Woche starte ich mit Sundown Beat Trommeln und der Wyda Morgenmeditation am Neuen Strand.
- Am 18. Juli findet wieder der große Trommelworkshop „Afrika pur!“ in meinem Garten statt.
- Im Juli absolviere ich außerdem die Summer Blogging School – eine Weiterbildung von Judith Peters.
- Am 2. August veranstalte ich den 1. Trommelbunt-Marathon im Eisenstädter Schlosspark.
- Unsere wöchentliche Trommelrunde im Rahmen des Trommelclubs findet durchgehend statt.
- Wie geplant werden im September und November jeweils 1 Basenfastenwoche am Hügellandhof stattfinden. Beide Termine sind bereits ausgebucht.
- Im September möchte ich gerne einen Nordic Walking Intensivkurs in Breitenbrunn anbieten.
- Ende September wird es den ersten „Gesundheits-Boost“ am Neuen Strand geben. Ein ganz neues Format für lernfreudige, gesundheitsbewusste Auszeit-Suchende.
- Im Oktober habe ich eine Fastenwoche in Salzburg geplant. Es gibt noch jede Menge freie Plätze.
- Im November bin ich im Kloster Pernegg zur Einschulung inkl. persönlicher Fastenwoche.
Resümee
Wochenlang auf Hochtouren im Einsatz + ein kleines Missgeschick = Anstoß zum Überdenken meiner beruflichen Situation.
Anpassungen: Klügere Planung, Neue Wege, starke Partner / Kooperationen, Anpassung Preis-Leistungs-Verhältnis
Heute sehe ich meine Krise als Wegweiser für meine Weiterentwicklung. Ohne diesem Tief wäre ich wohl im Strudel der Fastenwochen am laufenden Band gefangen geblieben, und für neue wertvolle Pläne hätte die Zeit gefehlt. So aber ist wie von selbst wieder Neues entstanden! Ich freue mich sehr darauf, viele Menschen mitzunehmen, auf meinen freudvollen Weg, und weiterhin ganz viel Freude an einem rundum gesunden Lebensweg zu verbreiten! Denn nicht vergessen: „Pumperlxund bis 104!“ lautet das Motto! 🤩
So kannst du mich kennenlernen
Jedes meiner Angebote ist für deine Gesundheit förderlich. 💚 Schau mal HIER, ob etwas passendes für dich dabei ist. Ich würde mich freuen, dich bald bei einer meiner Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Ich bin die trommelfrohe Burgenländerin, die gerne 104 Jahre alt werden möchte, und das bei guter Gesundheit! Und Juchuuu, mehr als die Hälfte habe ich bereits geschafft! 🤸🏼♀️ Und weil alleine alt werden sicherlich nicht so lustig ist, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, richtig viel Freude am gesunden Lebensstil in der Welt zu verbreiten. 🤩 Auf dass wir gemeinsam gesund & fit alt werden können! 🍎
Mehr über mich erfährst du hier.

Liebe Karin, zolle dir großen Respekt für deine Offenheit und Ehrlichkeit. Ratschlag um deine Situation zu verbessern habe ich leider keinen. Bin sehr stolz das wir dich mit deinem Wissen in Breitenbrunn haben.
Unser Einzelgespräch ist auch noch ausstänstig, vll finden wir einen Termin.
Liebe Karin, du bist mutig genug hinzusehen und Korrekturen vorzunehmen auf deinem Weg. Das ist wahre Stärke und ich wünsche dir, dass dein Wissen, dass du mit so einer Hingabe und Leidenschaft weitergibst, weiterhin viele Menschen motiviert und inspiriert.
Herzlichen Dank ihr Lieben, für eure motivierenden, rückenstärkenden Worte! 💕 Und überhaupt Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diesen Blogartikel zu lesen. 🌻